Lidoperationen

Ursachen für rekonstruktive Lidoperationen sind angeborene und erworbene Fehlstellungen des Ober- und Unterlides, wie zum Beispiel eine Einwärtsdrehung (Entropium) oder Auswärtsdrehung (Ektropium) des Ober- und Unterlides sowie ein Herabhängen des Oberlides (Ptose). Des Weiteren spielen Verletzungen, Entzündungen, aber auch gutartige Tumore, wie das Gerstenkorn (Chalazion) oder Warzen am Lidrand und bösartige Tumore (vor allem das Basaliom) eine große Rolle.

Schlupflider und Tränensäcke sind die häufigsten Ursachen für ästhetische Lidoperationen. Bei Schlupflidern wirkt das Auge kleiner, der Blick müde. Überschüssige Haut am Oberlid legt sich teilweise auf die Wimpern und führt zu einer Einschränkung des Gesichtsfeldes nach oben und zur Seite. Tränensäcke am Unterlid entstehen durch Vorfall von Fettgewebe und Erschlaffung der Unterlidhaut. Grundsätzlich werden alle Lidoperationen in lokaler Betäubung durchgeführt. Hierfür wird ein Betäubungsmittel unter die Haut injiziert. Dabei spüren Sie ein leichtes Druckgefühl und einen leichten Stich.

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